Hundesteuer in Deutschland berechnen und vergleichen
Finden Sie die aktuelle Hundesteuer 2026 Ihrer Stadt oder Gemeinde, vergleichen Sie Gemeinden und berechnen Sie Ihre jährlichen Kosten in wenigen Sekunden.
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- ✓ DSGVO-konform
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≈ 10 € pro Monat
- Fälligkeit
- Siehe Hundesteuersatzung der Gemeinde.
- Zuständiges Amt
- Gemeinde-/Stadtverwaltung Aachen
- Quelle & Stand
- www.steuerzahler.de ↗•Geprüft: 30. April 2025
So funktioniert der Hundesteuer-Rechner
Gemeinde wählen
Wählen Sie Ihre Stadt oder Gemeinde aus unserer geprüften Datenbank aller deutschen Bundesländer.
Kosten berechnen
Berechnen Sie exakt die Jahressumme für 1., 2. oder weitere Hunde inklusive Listenhund-Zuschlägen und Ermäßigungen.
Satzung & Quelle einsehen
Prüfen Sie das Ausstellungsdatum, amtliche Formulare, Fälligkeiten und die direkte Quelle der jeweiligen Gemeinde.
Hundesteuer nach Bundesland
Klicken oder tippen Sie auf ein Bundesland, um die Hundesteuersätze der dortigen Städte zu sehen.
Kartendaten:svg-maps.com (CC BY 4.0)
Hundesteuer-Sätze nach Bundesland
Egal ob Sie die Hundesteuer Nordrhein-Westfalen, Hundesteuer Bayern, Hundesteuer Baden-Württemberg oder Hundesteuer Hessen vergleichen möchten — wählen Sie Ihr Bundesland.
Wie wird die Hundesteuer berechnet?
Die Hundesteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer. Das bedeutet: Weder der Bund noch das Land, sondern Ihre Stadt oder Gemeinde legt den genauen Betrag in der eigenen Hundesteuersatzung fest. Daher gibt es keinen einheitlichen Satz, sondern in Deutschland über 10.000 verschiedene Gebührenordnungen.
Drei Grundregeln gelten jedoch fast überall:
- Der erste Hund kostet den regulären Basisbetrag.
- Der zweite und jeder weitere Hund wird meist deutlich teurer besteuert.
- Für Listenhunde (Kampfhunde) gelten oft massive Aufschläge, die das Vielfache des normalen Satzes betragen können.
Die Steuer wird jährlich fällig und wird beim Finanzamt oder Bürgerbüro Ihrer Stadt angemeldet. Unser Rechner nutzt stets die aktuell gültigen Sätze der 100 größten deutschen Städte und verlinkt direkt zur amtlichen Quelle. Da Städte ihre Satzungen meist zum Jahreswechsel anpassen, prüfen und aktualisieren wir unsere Datenbank jeden Januar.
So extrem unterscheiden sich die Städte
Mainz ist am teuersten
Mit satten 186 Euro pro Jahr für den ersten Hund führt Mainz die Spitze an. Zum Vergleich: Der bundesweite Durchschnitt der Top 100 Städte liegt bei 123,41 Euro.
Ingolstadt ist am günstigsten
In Ingolstadt zahlen Sie lediglich 65 Euro im Jahr für den ersten Hund – das sind stolze 121 Euro weniger als im teuren Mainz!
Vorsicht bei der Gesamtzahl
Oft gilt bei zwei Hunden der erhöhte Satz für beide. Beispiel Dortmund: Ein Hund kostet 156 €. Bei zwei Hunden zahlt man je 204 €, also insgesamt 408 € (nicht 360 €!).
Den vollständigen Vergleich aller 100 Städte mit intelligenter Suche und Sortierung finden Sie in unserer detaillierten Hundesteuer-Tabelle 2026.
Häufige Fragen
Was ist die Hundesteuer und wer muss sie zahlen?
Die Hundesteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer, die von Städten und Gemeinden in Deutschland per eigener kommunaler Satzung erhoben wird. Sie knüpft an das Halten von Hunden im Gemeindegebiet an. Steuerpflichtig ist grundsätzlich der Halter des Hundes — das ist die Person, die den Hund im eigenen Haushalt oder Betrieb für persönliche oder wirtschaftliche Zwecke aufnimmt. Die Einnahmen fließen direkt in den allgemeinen Haushalt der jeweiligen Kommune.
Wie wird die Höhe der Hundesteuer berechnet?
Viele fragen sich: **Hundesteuer wie hoch** fällt sie aus? Die genaue Steuerhöhe bestimmt jede Kommune eigenständig in ihrer Hundesteuersatzung. Dabei gilt meist ein gestaffeltes System: Der Jahresbeitrag steigt progressiv mit der Anzahl der im selben Haushalt gehaltenen Hunde (z. B. 1. Hund: 100 €, 2. Hund: 150 €, 3. Hund: 200 €). Gerade bei **Hundesteuer 2 Hunde** oder **Hundesteuer zweiter Hund** steigen die Kosten somit oft überproportional. Für als gefährlich eingestufte Hunderassen (sogenannte Kampfhunde oder Listenhunde wie Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier oder Bullterrier) erheben viele Städte deutlich höhere Jahresbeträge von 400 € bis über 1.000 €.
Gibt es Gemeinden in Deutschland ohne Hundesteuer?
Ja, vereinzelt gibt es meist kleinere Gemeinden oder Inseln in Deutschland (wie z. B. auf manchen nordfriesischen Inseln oder kleineren bavarianischen/baden-württembergischen Orten), die bewusst auf die Erhebung einer Hundesteuer verzichten. Da jedoch jede Gemeinde das Recht hat, eine entsprechende Satzung zu erlassen, kann sich dies durch Beschluss des Gemeinderats jederzeit ändern.
Zahlt man für kleine Hunderassen oder Welpen weniger Hundesteuer?
Nein, nach den Satzungen der allermeisten deutschen Kommunen spielt die Körpergröße, das Gewicht oder die Rasse des Hundes für den normalen Steuersatz keine Rolle. Ein Chihuaha kostet in der Regel genau soviel Hundesteuer wie eine Deutsche Dogge. Ausnahmen bestehen lediglich bei Welpen: Viele Gemeinden gewähren eine Steuerfreiheit bis zum Alter von 3 Monaten.
Kann man die Hundesteuer von der Einkommensteuer absetzen?
Für private Hundehalter ist die Hundesteuer steuerlich grundsätzlich nicht als außergewöhnliche Belastung oder Sonderausgabe absetzbar. Wer die **Hundesteuer von der Steuer absetzen** möchte, wird hier enttäuscht. Ausnahmen gelten für Dienst- und Gewerbehunde (z. B. Hüteteam-Hunde in der Landwirtschaft, Wachhunde in Gewerbebetrieben oder Diensthunde von Förstern und Berufsjägern) — hier ist die **Hundesteuer steuerlich absetzbar** und kann als Betriebsausgabe oder Werbungskosten geltend gemacht werden.
Unter welchen Voraussetzungen erhält man eine Steuerbefreiung oder Ermäßigung?
Sehr viele Kommunen bieten auf Antrag eine **Hundesteuer Ermäßigung** oder vollständige Steuerbefreiungen an. Häufige Befreiungsgründe sind: - Wer nachfragt nach "**Hundesteuer bei 100 Schwerbehinderung**" findet oft Regelungen: Assistenzhunde, Blindenführhunde und medizinische Begleithunde für Menschen mit Schwerbehinderung sind oft steuerfrei. - Aus dem örtlichen Tierheim oder Tierschutz vermittelte Hunde (häufig 1 bis 2 Jahre steuerfrei) - Geprüfte Rettungshunde, Lawinensuchhunde und Jagdhunde mit Brauchbarkeitsnachweis - Zum Thema **Hundesteuer Hartz 4** (bzw. Bürgergeld/Grundsicherung): Empfänger von Sozialleistungen erhalten in einigen Städten 50 % Ermäßigung für den Ersthund, in seltenen Fällen ist man von der **Hundesteuer befreit Hartz 4**.
Was passiert, wenn ein Hund nicht bei der Stadt angemeldet wird?
Wenn Sie einen Hund anschaffen, müssen Sie diesen unverzüglich zur **Hundesteuer anmelden**. Das Versäumnis der Anmeldefrist (meist 14 Tage nach Aufnahme des Hundes oder Zuzug in die Stadt) stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn die **Hundesteuer nicht bezahlt** wird oder bei Kontrollen durch das Ordnungsamt ein Verstoß auffällt, drohen rückwirkende Nachzahlungen der Steuer samt Verspätungszuschlägen sowie Bußgelder von bis zu mehreren tausend Euro. Nach der Anmeldung stellt die Stadt eine amtliche Hundesteuermarke aus, die am Halsband getragen werden muss. Beachten Sie auch: Beim Wegzug oder Tod des Tieres müssen Sie den Hund zwingend zur **Hundesteuer abmelden**. Wenn Sie innerhalb der Gemeinde umziehen, müssen Sie den Hund zur **Hundesteuer ummelden**.
Warum gibt es in Deutschland eine Hundesteuer, aber keine Katzensteuer?
Viele fragen sich: **Hundesteuer warum** gibt es diese überhaupt? Der **Hundesteuer Ursprung** hat eine historische Tradition und dient neben der Einnahmeerzielung auch als Ordnungsmittel zur Begrenzung der Anzahl von Hunden im öffentlichen Raum. Oft wird gefragt, ob die Steuer für Hundekotbeutel genutzt wird, jedoch ist es oft ein Irrglaube, dass die **Hundesteuer zweckgebunden** ist: Sie ist nicht zweckgebunden und fließt in den allgemeinen Haushalt der Kommune. Da Katzen im Gegensatz zu Hunden überwiegend im Haus gehalten werden oder als Freigänger schwer einem konkreten Halter zugeordnet werden können, wäre der Kontroll- und Verwaltungsaufwand für eine Katzensteuer unverhältnismäßig hoch.
Wie viel Steuern zahlt man für einen Hund im Jahr?
Im bundesweiten Durchschnitt zahlt man für den ersten Hund meist zwischen 80 und 150 Euro im Jahr. In ländlichen Gemeinden fällt der Betrag oft deutlich geringer aus, während in Großstädten mit höheren Sätzen zu rechnen ist.
Wie viel zahlt man Hundesteuer in Deutschland?
Die Hundesteuer ist eine kommunale Steuer. Das bedeutet, jede Gemeinde entscheidet selbst über die Höhe. In kleinen Dörfern können es unter 50 Euro sein, während Großstädte wie Köln oder Mainz 150 Euro oder mehr pro Jahr für den Ersthund verlangen. Insgesamt nehmen deutsche Kommunen jährlich rund 400 Millionen Euro durch die Hundesteuer ein.
Wo ist die höchste Hundesteuer in Deutschland?
Die höchsten Steuersätze finden sich üblicherweise in großen Ballungszentren und stark verschuldeten Städten. Zu den Spitzenreitern für den ersten Hund zählen häufig Städte wie Wuppertal, Mainz oder Hagen, wo Sätze von über 150 bis teilweise 180 Euro pro Jahr anfallen können. Auch für sogenannte Listenhunde kann die Steuer extrem hoch ausfallen und in einigen Gemeinden über 1.000 Euro pro Jahr betragen.
Wie viel kostet mich ein Hund im Monat?
Neben der Hundesteuer fallen weitere laufende Kosten an. Für Futter, Rücklagen für den Tierarzt, Hundehaftpflichtversicherung, Zubehör und Pflege sollten Sie im Durchschnitt mit etwa 100 bis 150 Euro pro Monat kalkulieren. Die Hundesteuer selbst macht umgerechnet auf den Monat meist nur einen vergleichsweise kleinen Teil (etwa 5 bis 15 Euro) aus.