Hundesteuer für den zweiten und dritten Hund berechnen
Wie sich die Hundesteuer für Zweit- und Dritthunde unterscheidet, ob kleine Hunde günstiger sind, und wie du deinen Gesamtbetrag berechnest.
Warum kostet der zweite Hund oft mehr?
Viele deutsche Kommunen erheben für den zweiten und jeden weiteren Hund einen höheren Satz als für den ersten. Der Gedanke dahinter: Mehrhundehaltung soll nicht begünstigt werden, unter anderem aus Gründen des Tier- und Nachbarschaftsschutzes. Das ist aber keine bundesweite Regel — einige Städte, etwa München, Hamburg oder Bremen, verzichten bewusst auf eine Staffelung und berechnen für jeden Hund denselben Satz.
Beispiele aus unserer Datenbank (Stand siehe jeweilige Stadt-Seite):
- Hannover: 132 € für den ersten, 240 € für jeden weiteren Hund
- Essen: 156 € / 216 € / 252 € (1., 2., 3.+ Hund)
- München: einheitlich 100 € je Hund, keine Staffelung
Gibt es einen günstigeren Satz für kleine Hunde?
Nein — die Hundesteuersatzungen der allermeisten deutschen Städte unterscheiden nicht nach Größe, Gewicht oder Rasse des “normalen” Hundes. Ein Chihuahua kostet in der Regel exakt so viel Hundesteuer wie ein Schäferhund. Eine höhere Besteuerung gibt es ausschließlich für Hunde, die als sogenannte Listenhunde/Kampfhunde eingestuft werden — mehr dazu in unserem Artikel zu Listenhunden.
So berechnest du deine Gesamtsteuer
- Ermittle den Satz für den ersten Hund in deiner Stadt.
- Prüfe, ob und wie stark sich der Satz für den zweiten und dritten Hund erhöht.
- Addiere die Einzelbeträge zu deiner Jahressumme.
Am schnellsten geht das mit unserem Hundesteuer-Rechner: Stadt auswählen, Anzahl der Hunde eingeben, Ergebnis ablesen.