Zum Inhalt springen
Kommunen

Durchschnittliche, höchste und niedrigste Hundesteuer in Deutschland

Ein Vergleich der Hundesteuersätze in deutschen Städten: wo es am günstigsten und am teuersten ist, und warum manche Gemeinden ganz auf die Steuer verzichten.

✍️ Hundesteuer-Tabelle Redaktion📅 12. Juni 2026

Große Unterschiede zwischen den Städten

Weil jede Gemeinde ihre Hundesteuer eigenständig festlegt, schwanken die Sätze für den ersten Hund in unserer Datenbank zwischen rund 90 € (z. B. Hamburg, Bremen) und über 170 € (z. B. Köln). Bei Zweit- und Dritthunden sowie bei Listenhunden wird die Spanne noch deutlich größer — siehe unsere Hundesteuer-Tabelle für die aktuellen, mit Quelle belegten Sätze je Stadt.

Als grobe Orientierung über die von uns recherchierten Städte:

  • Eher niedrig (Ersthund um 90–110 €): Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden
  • Eher hoch (Ersthund über 150 €): Köln, Essen, Dortmund, Bonn, Wuppertal

Bei den Sätzen für zusätzliche Hunde bzw. Listenhunde kehrt sich die Reihenfolge teils um: München und Bremen verzichten komplett auf einen höheren Satz für weitere Hunde, während Wuppertal beim zweiten Hund auf 288 € pro Jahr kommt.

Gibt es Gemeinden ohne Hundesteuer?

Ja — es gibt in Deutschland tatsächlich einzelne, meist kleinere Gemeinden, die bewusst auf die Erhebung einer Hundesteuer verzichten, etwa um die Verwaltung zu vereinfachen oder Hundehaltung im ländlichen Raum nicht zusätzlich zu belasten. Eine bundesweite, aktuelle Liste aller hundesteuerfreien Gemeinden existiert nicht zentral — im Zweifel hilft eine kurze Anfrage beim zuständigen Einwohnermeldeamt oder der Gemeindeverwaltung deines Wohnorts.

Wichtiger Hinweis

Sätze ändern sich: Leipzig hat zum 1. Januar 2026 seine gesamte Satzung umgestellt, Nürnberg plant laut Presseberichten eine Anpassung ab 2027. Verlasse dich deshalb immer auf das auf jeder Stadt-Seite angegebene “zuletzt geprüft am”-Datum und den verlinkten Quelltext der Satzung.